Limpieza
Limpieza ist ein sehr wichtiges Ritual im Alltag der Kogi. Bei diesem Ritual geht es darum, sich von negativen Gedanken, Gefühlen, Energien zu reinigen. Denn die Kogi sind sich der Kraft von negativen Gedanken sehr bewusst.
Sie nehmen das Negative an, klären es und bringen es ins Gleichgewicht.
Für die Kogi sind gute Gedanken eine wichtige Grundlage des Daseins, denn diese sind nährend für ein kreatives, fruchtbares und kraftvolles Bewusstsein. Um Klarheit in ihre Gedanken zu bringen und um diese positiv auszurichten, reinigen sie ihre Gedanken und Gefühle mit dem Ritual 'Limpieza immer dann, wenn sie entstehen, und leisten anschliessend einen Energieausgleich, damit alles wieder ins Gleichgewicht kommt.
Pagamento
Das Ritual 'Pagamento' ist integraler Bestandteil im Leben der Kogi.
Es hat vielseitige Verwendungszwecke und wird im Alltag bei jeder Gelegenheit angewendet.
Mittels Pagamento gleichen die Kogi beispielsweise auf energetischer Ebene Ungleichgewichte aus, welche durch negative Gedanken, Gefühle, Erfahrungen entstanden sind.
Sie nutzen das Ritual aber auch, um Mutter Erde oder den geistigen Müttern und Vätern von heiligen Orten ihre Ehrerbietung zu erweisen. Dazu bringen sie kleine Geschenke in Form von Naturmaterialien, guten Gedanken, guten Gefühlen etc. mit.
Denn wie alle Mütter und Väter freuen sich auch Mutter Erde und die spirituellen Wesenheiten über Geschenke ihrer Kinder.
Gedanken
In der Kosmologie der Kogi hat alles seinen Ursprung im ersten Gedanken. Aus diesem Gedanken haben sich weitere Gedanken entwickelt, aus welchen die Materie entstanden ist. Alles ist von Anfang an perfekt gedacht und organisiert worden.
Das ist ein Grund, weshalb die Kogi sehr bewusst mit ihren Gedanken umgehen und negative Gedanken stetig reinigen (#Limpiar).
Bei allem was tun, achten sie sorgfältig darauf, dass sie gute Gedanken mitgeben. Sei es, wenn Frauen #Mochilas nähen, sei es, wenn Männer #Kleidung weben, sei es, wenn sie mit den geistigen Vätern und Müttern in Kontakt treten, sei es wenn sie mit Pflanzen- und Tierwesen sprechen.
Abundancia
Abundancia bedeutet Fülle des Lebens. Mutter Erde stellt uns alles bereit, damit wir ein Leben in Fülle führen können. Wie jede Mutter will auch sie, dass ihre Kinder gut versorgt sind. Bei indigenen Völkern, welche ein Leben mit und für die Natur führen, ist dieses Wissen im Bewusstsein präsent.
Die Natur zeigt uns diesen Überfluss mannigfaltig: Jede Löwenzahnblüte kreiert eine Vielzahl von Samen, aus welchen neue Pflanzen wachsen können.
In unserer Kultur wurde die Göttin Abundantia (weitere Namen: Fulla, Abundia, Habone, ...), von unseren Ahnen sehr verehrt. Sie ist die Göttin, aus deren Füllhorn Reichtum, Glück, Wohlstand, Erfolg etc. im Überfluss fliessen. Lass uns daran erinnern, dass auch bei uns das Bewusstsein der Fülle des Lebens Teil unserer Kultur war.
Vollmondzeremonie
"La Luna" ist die Partnerin von "El Sol". In den romanischen Sprachen und ebenso in den indigenen Sprachen ist noch präsent, dass 'der' Mond weiblich und 'die' Sonne männlich ist.
Mamo bedeutet 'Sonne', Saxa bedeutet 'Mond'. Ein Mamo (Weisheitshüter) ist mit einer Saxa (Weisheitshüterin) verheiratet. So wie die beiden Planeten am Himmel zusammengehören, sind auch bei den Kogi 'Sonne' und 'Mond' ein Ehepaar.
Die Vollmondzeremonie ist für die Kogi ein sehr wichtiges Fest, zu Ehren von Mutter Mond, welche sie mit viel Hingabe feiern.
Klang, Gesang, Tanz
Lieder, Tänze, Musik haben für die Kogi eine sowohl kulturelle, als auch spirituelle Bedeutung. Sie enthält ein komplexes Gedankensystem mit tiefem spirituellen Inhalt, der in das ganzes Leben eingebettet ist.
Es sind Ausdrucksformen, über welche die Kogi in Verbindung mit Wissen, mit Vorfahren, mit der Natur, mit dem Kosmos treten und zur individuellen und zur kollektiv-existenziellen Konfliktlösung angewandt werden. Die Kraft der Musik hat zudem eine grosse Schutzwirkung. Das sind Gründe dafür, warum Musik und Tanz für die Kogi sehr heilig sind.
Sommer- und Wintersonnenwende
Unsere Ahnen waren tief mit der Natur und ihren Zyklen verbunden. Sie wussten, dass die Zeit um die Wintersonnenwende eine besondere Zeit ist, in welcher den Kontakt zur spirituellen Welt besonders leicht möglich war.
Die lange Dunkelheit war für sie nichts Bedrohliches, sondern eine Einladung zur Einkehr, zur Stille und zum Innehalten.
In den Vordergrund traten Schutz- und Dankbarkeitsrituale, Segenssprüche und Ritualgesänge.
Ebenso spielten bei der Sommersonnenwende die Verehrung des Feuers, die Dankbarkeit, die Reinigung, die Transformation eine grosse Rolle. Die Kogi feiern einen Monat lang Zeremonien.
Doch warum reinigen sie die Energie der Sonne?
Coming soon
In der Kosmologie der Kogi hat alles seinen Ursprung im ersten Gedanken. Aus diesem Gedanken haben sich weitere Gedanken entwickelt, aus welchen die Materie entstanden ist. Alles ist von Anfang an perfekt gedacht und organisiert worden.
Das ist ein Grund, weshalb die Kogi sehr bewusst mit ihren Gedanken umgehen und negative Gedanken stetig reinigen (#Limpiar).
Bei allem was tun, achten sie sorgfältig darauf, dass sie gute Gedanken mitgeben. Sei es, wenn Frauen #Mochilas nähen, sei es, wenn Männer #Kleidung weben, sei es, wenn sie mit den geistigen Vätern und Müttern in Kontakt treten, sei es wenn sie mit Pflanzen- und Tierwesen sprechen.